Kampf um die Tabellenführung beim Spitzenspiel gegen den Berliner SC III

Aktualisiert: 10. Sept.

Tabellenführer zu Gast: Spitzenspiel zur Heimpremiere!

Zwei Spiele sind absolviert in Berlins Kreisliga C Staffel IV und Delay Sports hat einen Start nach Maß hingelegt. Die Truppe von Trainer Andreas Schild ist noch ohne Punktverlust, mischt munter in der Spitzengruppe mit. Nun wartet ein echtes Topspiel auf die Delay-Jungs – passend zur Liga-Heimpremiere.

Tabellenführer Berliner SC III stellt sich im Preußenstadion vor. Anpfiff ist am Sonntag um 14 Uhr. Nachdem Delay in den ersten beiden Ligaspielen schon von jeweils mehr als 1.000 Fans supportet wurde, ist auch beim ersten Heimspiel wieder mit Riesen-Stimmung zu rechnen.


Die Ausgangslage von Delay Sports

Als eines von vier Teams hat Delay Sports seine beiden Matches gewonnen und steht auf Platz 3. Dem furiosen 9:0 im allerersten Ligaspiel der Klubgeschichte beim VfB Sperber Neukölln III folgte ein 2:1 beim FC Grunewald. Am vergangenen Wochenende stand die 1. Runde im Berliner Landespokal auf dem Programm. Mit dem 2:0 gegen Landesligist BFC Südring gelang eine dicke Überraschung. Mit diesem Rückenwind geht es nun ins Topspiel.

Der Gegner: Berliner SC III

Der BSC führt die Tabelle dank des besten Torverhältnisses (15:2) an. Nach dem starken 10:1-Auftakt gegen Berolina Stralau IV legten die Wilmersdorfer mit einem 5:1 gegen Chemie Adlershof nach. Auch im Pokal kam man ungefährdet eine Runde weiter. Gegen Hertha 03 III (ebenfalls Kreisliga C) hieß es am Ende 4:1.

Der Auftritt im Preußenstadion ist das erste Auswärtsspiel in dieser Spielzeit für die Gäste.


Das Personal: Delay Sports Berlin vs. Berliner SC III

Ex-Profi Sidney Friede stellt bislang seinen Torriecher unter Beweis, führt mit drei Treffern die Delay-interne Torjägerliste an. Michael Kyeremeh (mögliche Knie-OP), Sercan Etike (Bandscheibenvorfall) und Pepe Engling (Verdacht auf Kreuzbandriss) fallen aus. Ex-Profi Kevin Pannewitz befindet sich noch im Aufbautraining. Trainer Schild zur Personalsituation: „Unser Kader ist mit 40 Spielern sehr groß, da können wir die Ausfälle gut kompensieren. Jeder brennt auf seinen Einsatz und bekommt die Möglichkeit, sich zu zeigen.“


Die Gäste sind mit bislang 15 erzielten Treffern die Tormaschine der Liga. Erstaunlich: Trotz der Torflut hat kein Spieler mehr als drei Treffer auf dem Konto. Die besten Schützen sind der landesligaerfahrene Oguz Rencber und Justin Ziegenhagen. Dafür gab es bei den Gästen um Kapitän Levin Steinpilz insgesamt bereits acht verschiedene Torschützen, was für eine gewisse Unberechenbarkeit spricht.


Das sagt Delay-Trainer Andreas Schild:

„Druck verspüren wir wenig und versuchen ihn auch von den Spielern zu nehmen. Die Stimmung ist super und die Jungs sind heiß. Jeder Gegner gibt gegen uns immer 150 Prozent. Aber wir unterschätzen niemanden und werden Vollgas geben.“


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